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Swiss Open nicht mehr mit Super-Series-Status PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 26. Mai 2010

Das Organisationsteam der Swiss Open (v.l.n.r.: Christian Wackernagel, Spielerin Jeanine Cicognini, Charles A. Keller und Daniel Steiner)Seit den letzten Weltmeisterschaften im letzten Jahr schon wissen die Organisatoren der Wilson Swiss Open (im Bild von links nach rechts: Christian Wackernagel, Spielerin Jaenine Cicognini, Charles A. Keller und Daniel Steiner), dass ihr Status innerhalb der Super Series in Gefahr ist. Zu stark war der Einfluß der Asiaten, vor allem Indien drängte nach dem Platz der Schweizer, die doch als Erfinder dieser Serie gelten. Auch wenn es schmerzt, sehen die Eidgenossem sogar eine neue Chance für ihr Event.

„Der Weltverband wird in den kommenden Jahren die Entwicklung im Badmintonsport auf die grossen Zukunftsmärkte in Asien fokussieren. Europa kann davon profitieren, sobald asiatische Konzerne über den Badmintonsport nach Europa kommen wollen. Wir werden noch konsequenter unseren eigenen Weg gehen und dadurch den schnellsten Rückschlagsport der Welt weiterhin in Basel präsentieren und noch bekannter zu machen", lässt Organisations-Präsident Christian Wackernagel wissen und er weiß auch schon wie: "Durch den negativen Entscheid haben wir zahlreiche Freiheiten in der Vermarktung zurückgewonnen. Vielleicht können wir gar mehr Einnahmen als bisher generieren, denn die attraktive Vermarktung kehrt zu uns zurück. Damit ist Basel auf dem besten Weg, das weltweit grösste und wichtigste Golden Grand Prix-Turnier im Badmintonsport zu werden. Die Basis dazu liefert der weiterhin attraktive Termin gleich nach den All England im März. Da dieses Turnier zu den Topturnieren gehört, haben wir weiterhin gute Chancen, in Basel einen Teil der weltbesten Spielerinnen und Spieler präsentieren zu können."

Für die Zuschauer wird es ein Vorteil sein, wenn in Zukunft wieder mehr verschiedene Nationen und europäische Spitzenspielerinnen und Spitzenspieler um den Turniersieg kämpfen können und die asiatische Dominanz weniger kompakt vertreten sein wird.

Wie hoch das Preisgeld in Basel sein wird, steht im Moment noch nicht fest. Es werden jedoch mindestens 120‘000 USD sein, möglicherweise aber weiterhin 200‘000 USD, wie in den vergangenen drei Jahren. Die Verhandlungen mit dem Titelsponsor laufen noch.

Erstes Turnier mit mehr als einer Million US-Dollar Preisgeld

Beim Kongress des Weltverbandes (BWF) wurde auch bekannt, welche Preissummen die Super Series Turniere neu bezahlen werden. Zum ersten Mal in der Geschichte wird bei einem Turnier um ein Preisgeld von über einer Million Dollar gespielt. Die Korea Open bieten die stolze Summe von insgesamt 1,2 Millionen Dollar an Preisgeld auf. Auch die Indonesia Open erhöhen ihr Preisgeld auf immerhin 600.000 Dollar. Drei weitere Turniere (Denmark Open, All England und China Open)  der neuen "Premier Series"werden mindestens 350.000 Dollar aufbieten.

Insgesamt werden im nächsten Jahr Preisgelder von 4,7 Millionen Dollar ausgezahlt - eine Steigerung von 1,4 Millionen gegenüber diesem Jahr. Damit bestehen die Super Series aus den drei europäischen Events in Dänemark, England und Frankreich noch Hongkong, Indien, Indoensien, Japan, Korea, Malaysia, Singapur und zwei Mal China.

 

 
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